Der Psychologische Dienst in der Werkstatt (WfbM)

Die wesentlichen Arbeitsbereiche des Psychologischen Dienstes sind Diagnostik, Beratung sowie Unterstützungs-und Trainingsangebote. Daneben besteht eine wichtige Aufgabe in der Beratung des Personals in Hinblick auf psychische Auffälligkeiten und die daraus resultierenden Anforderungen an spezifische Förderung und Anleitung des Einzelnen. Der psychologische Dienst trägt dazu bei, ein psychologisches Verständnis für das Erleben und Verhalten der im Berufsbildungs- oder Arbeitsbereich beschäftigten Menschen mit ihren Behinderungen und psychischen Störungen zu erarbeiten, zu vermitteln und in der Begleitung umzusetzen.

Die wesentlichen Tätigkeiten des psychologischen Dienstes beinhalten:

  • Aufnahmediagostik und förderdiagnostische Beratung
  • Einsatz von psychoedukativen Trainingsprogrammen
  • Einsatz von unterschiedlichen Methoden und Verfahren zur Krisenintervention, zur Unterstützung bei Verhaltensproblemen und zum Aufbau von Kompetenzen
  • Planung und gegebenenfalls Durchführung von Förderungs- und Fortbildungsmaßnahmen
  • Kontinuierliche Aufarbeitung persönlicher Probemkonstellationen
  • Teilnahme an Fallbesprechungen und Konferenzen
  • Beratung und Schulung von Mitarbeitern im pädagogisch-psychologischen Bereich
  • Fortlaufende und zusammenfassende Dokumentation individueller Problemlagen und -verläufe im Einzelfall
  • Mitwirkung bei der Weiterentwicklung fachlicher Standards