
Sandra Tiehe-Achenbach
Therapeutische Dienste/Heilmittel
Sandgrubenweg 42-44
38229 Salzgitter
OT Gebhardshagen
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In der Tiergestützten Therapie sind die Tiere die Partner des Menschen, der von Behinderung oder Krankheit betroffen ist. Sie helfen ihm in verschiedenster Weise, so dass es gerechtfertigt ist, den Tieren die Stellung eines CO- Therapeuten zu zuerkennen.
Die Tiergestützte Therapie basiert auf drei wesentlichen Wirkungsfeldern,
und sie versteht sich als ganzheitliches Entwicklungs- und Förderangebot.
Ganz allgemein gesagt, erleichtern Tiere die Kontaktaufnahme und können die Teilnahme an einer Therapie fördern.
Bei unruhigen Menschen kann der motorischen Unruhe entgegengewirkt werden. Sie bleiben länger ruhig sitzen und führen vermehrt sinnvolle zielorientierte Tätigkeiten, wie z.B. streicheln aus.
Tiere wirken zusätzlich stimulierend und es können in Kombination mit verhaltenstherapeutischen Interventionen, Verhaltensänderungen erreicht werden. So lernen Kinder z.B. schnell, dass der Hund ihnen ausweicht wenn sie zu laut schreien oder das Tier verletzen. Sind sie ruhiger, ist auch der Hund bereit mit ihnen zu spielen und zu arbeiten.
Der Hund ist als „therapeutisches Medium“ besonders geeignet, da Hunde ähnliche soziale Strukturen und Bedürfnisse wie wir Menschen haben. Sie sind einfühlsam, anpassungsfähig, suchen Kontakt, können durch Mimik und Körpersprache kommunizieren, genießen gemeinsame Aktivitäten und fordern zur Kontaktaufnahme auf. Tiere fördern die Persönlichkeitsentwicklung und die soziale Integration. Sie bilden, in Anlehnung an das Personen-, Umweltkonzept der Kompetenzförderung, einen Anreiz zur Übernahme von Aufgaben, welche die Selbständigkeit fördern oder erhalten und dienen darüber hinaus als Quelle emotionaler Unterstützung.
Vielleicht haben auch Sie schon einmal einen Tierliebhaber schwärmen hören: Von den wilden Spielen seiner Katze, der ergebenen Treue seines Hundes oder dem wunderbar weichen Fell des Kaninchens. Klar ist, Tiere haben einen positiven Effekt auf die Psyche und die Gesundheit des Menschen. Sie sind Seelentröster, geben emotionale Nähe, Wärme und Anerkennung. Tiere bewerten nicht und achten ihr menschliches Gegenüber mit all seinen Fehlern und seinen Beeinträchtigungen.
Joy lady from blackstone castle wurde am 22.07.2008 in Hünxe geboren. Sie ist ein Großpudel und auf Grund ihrer Rasse auch für Allergiker geeignet, da sie nicht haart und keine Allergene freigibt. Seit dem 19.09.2008 ist sie im Besitz der Lebenshilfe. Sie lebt bei Fr. Roloff und hat seit ihrer Anschaffung schon einige Fördereinheiten begleitet.
Seit dem 18.09.2010 sind Joy und Fr. Roloff ein ausgebildetes und anerkanntes Therapiebegleithundeteam.
Pippi Lotta lady from blackstone castle wurde am 03.04.2011 in Hünxe geboren und ist ebenfalls eine Großpudelhündin. Sie ist seit dem 04.06.2011 im Besitz der Lebenshilfe und befindet sich derzeit noch in der Ausbildung.
Hier noch einige Bilder der Therapiehunde bei Ihrer "Arbeit". Klicken Sie zum Vergrößern auf die Bilder.
Die Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd umfasst pädagogische, psychologische, psychotherapeutische, rehabilitative und soziointegrative Angebote mit Hilfe des Pferdes bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit verschiedenen Behinderungen und Störungen. Im Vordergrund steht die individuelle und ressourcenorientierte Förderung über das Medium Pferd, d.h. eine positive Beeinflussung der Entwicklung, des Befindens und des Verhaltens.
Hippotherapie wird von besonders geschulten Physiotherapeuten durchgeführt. Hierbei wird auf die Haltung des Reiters auf dem Pferd und die Wirkung der Bewegung des Pferdes auf den Reiter geachtet. Neben der Motorik werden die Koordination, das Gleichgewicht und die Aufrichtung geschult.
Die Lebenshilfe Salzgitter hat drei eigene Therapiepferde. Das Therapeutische Reitangebot richtet sich an Kinder der Frühförderung, Schüler der Tom-Mutters-Schule und Bewohner der Wohnheime.
Hier einige Bilder (Anklicken zum Vergrößern)