Menschen mit Beeinträchtigungen schützen
Corona: Lebenshilfe-Wohnheime und Dienste brauchen Schutzausrüstung

(Hannover 01.04.2020) Menschen mit Beeinträchtigungen müssen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus besonders geschützt werden. Nach dem in Niedersachsen der 1. Todesfall und bestätigte Infektionen in einer Wohneinrichtung der Behindertenhilfe bekannt geworden sind, müssen schnellstmöglich die Wohn-Einrichtungen und Dienste der Eingliederungshilfe ausreichend mit Schutzkleidung ausgestattet werden. Auch braucht es schnelle Ergebnisse bei Corona-Tests. „Gerade Menschen mit Beeinträchtigungen und die sie begleitenden Mitarbeiter*innen sind in Zeiten der Krise auf einen besonderen Schutz angewiesen. Schnelle Tests und umfassende Schutzbekleidung sind in ausreichender Menge bereitzustellen“, so Landesvorsitzender Franz Haverkamp.

Menschen mit einem besonderen Schutzbedürfnis

In den niedersächsischen Wohnstätten der Behindertenhilfe leben mehrere tausend Menschen mit Beeinträchtigungen, die aufgrund ihrer physischen, psychischen und sozialen Situation auf einen besonderen Betreuungsrahmen angewiesen sind. Sie alle werden aktuell in ihrem Zuhause rund um die Uhr versorgt und begleitet, weil Werkstätten und Förderstätten geschlossen sowie Bildungs- und Freizeitangebote eingestellt werden mussten. Einige der Bewohner*innen haben schwere und mehrfache Beeinträchtigungen sowie Vorerkrankungen und ein bereits geschwächtes Immunsystem.

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